Mittwoch, 14. März 2018

Rezension zu "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni

"Dylan betrachtete mich wie beim allerersten Mal, Ruhig. Bewusst. Auskostend. Wie ein letzter erster Blick."

"Inzwischen wusste ich, dass es nur eine Person gab, auf die ich mich immer und überall verlassen konnte: ich selbst." 


Inhalt:
Manchmal genügt ein einziger Blick ... 
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz. (Quelle: amazon)



Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Zu sehen ist ein Paar in einer Umarmung, die wahrscheinlich Emery und Dylan darstellen. Die Schrift des Titels finde ich zudem sehr hübsch. 

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man ist direkt mitten im Geschehen, denn Emery und Mason sind beim Direktor, da sie ihm ins Gesicht geschlagen hat, nachdem er ihr an den Po gegrapscht hat. Man merkt also direkt: Emery weiß sich zu verteidigen. Zudem ist sie schlagfertig und frech und war mir sofort sympathisch. Sie ist so ein cooler Charakter.
Dylan finde ich auch großartig, er ist fürsorglich, liebevoll, treu und vor allem witzig. Emery und Dylan spielen sich andauernde Streiche, was ich sehr unterhaltsam und auch süß finde. Die beiden haben Spaß miteinander und man merkt mal wieder: hinter dem Sprichwort "Was sich liebt, das neckt sich" steckt ein Funken Wahrheit!

"Eine Chance, dir zu beweisen, dass auch ein guter Kerl deine Zeit wert ist. Dass du dich auf ihn einlassen kannst. Auf mich."

Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich sehr schnell lesen und man mag es kaum mehr aus der Hand legen. Die Kapitel wechseln zwischen Dylans und Emerys Sicht, wodurch es vielfältiger und tiefgründiger wird. Man kriegt die Gefühle und Empfindungen von beiden Seiten perfekt mit, was alles interessanter und fesselnder macht, da man immer wissen möchte, wie die andere Seite die Momente empfindet.

"Das machte dieser Kerl mit mir. Jemanden, der sich entscheiden musste zwischen sich lauthals schreiend auf den Boden zu schmeißen oder sich ihm an den Hals zu werfen und dieses dämliche Grinsen aus seinem Gesicht zu küssen."

New Adult Romane sind häufig sehr vorhersehbar, hier gibt es aber einige Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte.
Die Nebencharaktere sind sehr toll gelungen, ich freue mich schon auf die nächsten Bände, um mehr über sie zu erfahren. Es macht Spaß zu lesen, wie Emery in der Gruppe aufblüht und die Schatten aus ihrer Vergangenheit langsam abschüttelt. Sie macht eine sehr schöne Entwicklung durch.
Ich konnte mit den Charakteren lachen, weinen und mitfühlen.

"Wir marschierten durch den Wald, kletterten über Anhöhen und blödelten miteinander herum. Und obwohl ich diese Menschen erst so kurze Zeit kannte, gaben sie mir tatsächlich das Gefühl, schon ewig dazuzugehören."

Fazit:
Ein sehr schöner New Adult Roman mit großartigen Charakteren, viel Humor und Leidenschaft. Emerys und Dylans Geschichte hat mich in seinen Bann gezogen und berührt. Sehr gelungener Auftakt dieser Reihe!



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